Vom Weltall ins Wohnzimmer

Robotertechnologien erobern den Haushalt

Robotertechnologien sind in der Industrie vielerorts seit langem Standard – nun fassen sie auch als Helfer im Haushalt endgültig Fuß: Mit Wachstumszahlen im zweistelligen Bereich bei Robotersaugern und Co. ist 2013 am Gebrauchselektronik-Markt das Jahr der künstlichen Intelligenz.

Je mehr ein Roboter einem Menschen ähnelt, desto skeptischer stehen ihm diese gegenüber – zu diesem Schluss kam jüngst eine Studie zur Akzeptanz von Robotern durch menschliche Gegenüber. Während menschlich aussehende Roboter also mit Ablehnung zu kämpfen haben, halten ihre nicht menschlich gestalteten Kollegen jedoch Schritt für Schritt Einzug in allen Bereichen des modernen Lebens.

Die Technologien, die in diesen kleinen Haushaltshelfern stecken, wurden ursprünglich für Aufgaben wie die Erforschung des Mondes ausgeklügelt. In der Industrie ist die Verwendung von Robotertechnologien schon lange nichts Neues mehr. Nun zeigen unsere diesjährigen Verkaufszahlen, dass der Einsatz solcher Systeme endgültig auch im Eigenheim in Schwung kommt“,  so Red Zac Vorstand Alexander Klaus angesichts der zunehmenden Nachfrage nach Roboter-Unterstützung im Haushalt. „Im ersten Halbjahr 2013 wurden um 26 Prozent mehr Robotersauger verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Trend geht eindeutig dazu, der intelligenten Maschine die Arbeit im Haushalt zu übertragen.

Das Beispiel Staubsaugroboter zeigt dabei nicht nur die steigende Bedeutung dieser intelligenten Haushaltshelfer, sondern gleichzeitig auch, wie wichtig fachkundige Beratung ist. Denn während es am Markt eine Vielzahl an Angeboten gibt, warnt Martin Neidhart, Produkt-Manager Haushaltsgeräte bei Red Zac, vor „Spielzeug-Saugrobotern“: „Damit sind die diversen Lockangebote gemeint, die immer wieder in der Werbung auftauchen. Bei Weitem nicht jedes dieser Modelle kann ernsthaft als Robotersauger bezeichnet werden – denn während es hier viele Produzenten gibt, kann man nur ausgewählte Marken mit gutem Gewissen als intelligente Systeme bezeichnen.

Auch in Bezug auf die angebotenen Features zahlt sich Beratung aus: Am Markt erhältlich sind Saugroboter, Nass-Wischroboter sowie Staub-Wischroboter. „Doch nicht jeder ist für jede Wohnsituation geeignet“, so Neidhart. „Nass-Wischroboter machen mehrere Arbeitsschritte in einem Zug und eignen sich daher besonders für Fliesenböden, versiegelte Holzböden usw. Staub-Wischroboter entfernen Schmutz, Staub oder Haare mit einem Wischtuch, welches wahlweise trocken oder nass verwenden werden kann. Sie eignen sich für alle Arten von Hartböden. Zusätzlich gibt es mit Features wie Selbstaufladung, Startzeitvorwahl, Allergiefiltern und vielem mehr eine Reihe an Wahlmöglichkeiten, über die man vor einem Kauf fachkundig informiert sein sollte.

Nicht nur im Haushalt, auch in den österreichischen Gärten halten die Roboter Einzug: „Wir haben seit kurzem auch neue Rasenroboter im Sortiment, die nicht nur mähen, sondern beispielsweise mittels patentiertem Grasrecycling Mulch-System die zerkleinerten Grashalme auch gleich zum natürlichen Düngen verwenden“, so Neidhart. „Auch hier ist die Nachfrage signifikant. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Einsatzbereiche von Robotertechnologie in Haus und Garten – was diese beiden Beispiele jeden eindeutig zeigen ist, dass es im Bereich der Haushaltsroboter großes Entwicklungspotential gibt.

Quelle:  Red Zac