Ausforschung von betrügerischen Zeitungswerbern im Raum Innsbruck

Vom Kriminalreferat des SPK Innsbruck konnten betrügerische Zeitschriftenwerber ausgeforscht werden.

Es wurden vorwiegend Personen hohen Alters zum vertraglichen Abschluss eines Zeitschriftenabonnements überredet, wobei jedoch verschwiegen wurde, dass gegenüber dem im Zeitschriftenhandel verlangten Normalpreis ein Aufschlag von durchschnittlich 100 Prozent für diverse Leistungen verrechnet wird.

Dabei wurden offensichtlich auch Unterschriften gefälscht und dadurch Verlängerungen bestehender und Abschlüsse neuer Abonnements bewirkt. Außerdem wurden angebliche Kündigungsformulare vorgelegt, in Wahrheit wurde aber ein neues Abonnement abgeschlossen.

Es wird vermutet, dass noch weitere Personen durch diese Machenschaften geschädigt wurden, bislang aber den Weg zur Polizei gescheut haben; diese mögen sich bei der nächsten Polizeiinspektion oder direkt beim Kriminalreferat des SPK Innsbruck melden.

Grundsätzlich wird geraten, sich bei Abschluss eines Zeitschriftenabonnements insbesondere über die Zustellkosten, die Dauer des Abonnements und die Kündigungsfristen zu informieren.

Quelle: LPD Tirol