Treffen der Burschenschafter in Innsbruck

Das Treffen der Burschenschafter am 30.11.2013 in Innsbruck und die damit im Zusammenhang stehenden Versammlungen und Demonstrationen verliefen aus polizeilicher Sicht bisher planmäßig.

An der Kundgebung der Burschenschafter für „Meinungs- und Versammlungsfreiheit“, die von der Innstraße zur Universität und über den Innrain zum Congress Innsbruck führte, nahmen 120 Burschenschafter teil. Durch die  massive Polizeipräsenz konnten einige Störaktionen von außen unterbunden bzw. durch Abdrängen einer Gruppe von ca 50 Gegendemonstranten beendet werden.

An der Kundgebung „Bündnis Innsbruck gegen Faschismus“, die von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr vom Landhausplatz durch Innsbruck bis vor die Messehalle führte, nahmen ca. 1300 Demonstranten teil. Auch diese Veranstaltung verlief weitgehend friedlich, wobei es jedoch vor dem Gebäude der Landespolizeidirektion in Innsbruck, Kaiserjägerstraße 8, zu einer unangekündigten Standkundgebung kam, bei der einzelne Demonstrationsteilnehmer volle Bierdosen gegen Polizisten warfen. Dabei kam es aber zu keinen Verletzungen.

Bisherige Bilanz:

Delikte/Verwaltungsübertretungen:
·         5 Strafrechtliche Delikte (zwei  tätliche Angriffe gegen Polizeibeamte; ein versuchter Widerstand gegen Polizeibeamte, eine Körperverletzung gegen einen Burschenschafter, eine Körperverletzung gegen einen Polizeibeamten)
·         16 Verwaltungsübertretungen wegen Störung der öffentlichen Ordnung bzw. verbotenes Verweilen auf der Fahrbahn

Verletzte Personen:
·         1 Polizeibeamter durch einen Schlag ins Gesicht
·         1 Demonstrantin, die im Zuge einer Amtshandlung mit Atembeschwerden in die Klinik Ibk gebracht wurde
·         1 Angehöriger einer katholischen Studentenverbindung, der in Innsbruck außerhalb der überwachten Kundgebungen von unbekannten Tätern als Nazi beschimpft und durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt wurde.

Quelle: LPD Tirol