59. Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler in Kufstein

Wien (OTS) – Am 23. Juni fand in der Kufstein Arena der Bundeslehrlingswettbewerb der Tischler statt, bei dem insgesamt 42 Lehrling aus ganz Österreich gegeneinander antraten. Am Ende konnte sich die Steiermark in 4 von 5 Bewerben und der Teamwertung durchsetzen. Aber auch Gastgeber Tirol hatte mit Silber in der Teamwertung, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen Grund zu jubeln. Ein erster Platz ging nach Vorarlberg, hier ließ Monika Holzer als einzige Siegerin die Konkurrenz hinter sich. Die strahlenden Sieger wurden in einer glanzvollen Siegerehrung auf der Festung Kufstein ausgezeichnet. Landesinnungsmeister von Tirol Klaus Buchauer war es wichtig zu betonen, dass alle Teilnehmer Sieger sind, dürfen doch jeweils nur die besten Lehrlinge der einzelnen Lehrjahre ihr Bundesland vertreten. Landesinnungsmeister Klaus Buchauer, der den Bundeslehrlingswettbewerb in diesem Jahr mit seinem Team ausrichtete, freute sich außerdem über einen erfolgreiche Veranstaltung in Kufstein: „Wir sind sehr stolz, dass wir hier in Tirol einen spannenden Bewerb mit einem abwechslungsreichen Programm organisieren konnten. Von der Vorstellung der Lehrlinge auf der Festung Kufstein inklusive des Konzerts der Band TimeMachine über den Bewerb in der großzügigen Kufstein Arena mit perfekter Infrastruktur bis hin zum festlichen Galaabend mit Siegerehrung – wir haben gezeigt, was Tirol und das Tischlerhandwerk alles kann. Die ausgezeichneten Platzierungen unserer Lehrlinge sind natürlich der perfekte Abschluss für eine erfolgreiche Veranstaltung.“ Zwtl.: Die Aufgabe für die Lehrlinge beim Wettkampf Die Spannung war förmlich greifbar beim Bewerb in der Kufstein Arena, denn die jungen Tischlertalente aus ganz Österreich hatten eine schwierige Aufgabe zu meistern – einen Schreibtisch tischlern in nur 5 Stunden, wobei jeder Lehrling nicht nur nach seiner Einzelleistung bewertet wurde. Die einzelnen Elemente des Schreibtischs mussten am Ende für die Länderwertung zu einem Ganzen zusammengefasst werden. So war der Wettbewerb besonders praxisnah, müssen die Lehrlinge in ihrem Betrieb doch auch mit den Kollegen zusammenarbeiten. Für das gemeinsame Werksstück übernahm das erste Lehrjahr die Schreibtischlade, das zweite Lehrjahr den Korpus und das dritte Lehrjahr das Gestell. Die Tischlerlehrlinge im vierten Lehrjahr Planung mussten am Computer ein modernes Badezimmer planen, die Lehrlinge des vierten Lehrjahrs Produktion mussten ein Möbelstück für die CNC Maschine aufbereiten. Für einen Stockerlplatz wurde punktgenau gearbeitet und das unter Zeitdruck und vor Publikum. Denn der Bewerb war öffentlich zugänglich, nicht nur Eltern und Betreuer feuerten die Tischlerlehrlinge an, auch das restliche Publikum ließ die Stimmung auf sich wirken und nutzte die Gelegenheit, das moderne Tischlerhandwerk hautnah zu erleben. Rund 500 Besucher verfolgten begeistert den Bewerb. Zwtl.: Ausbildung zum Tischler Jahr für Jahr werden in Österreich 2440 Lehrlinge in der Tischlerbranche ausgebildet. Die Ausbildung der Lehrlinge erfolgt fast ausschließlich in Klein- und Mittelbetrieben. In Österreich ist die Ausbildung im Lehrberuf Tischler universell. Eine allfällige Spezialisierung z.B. für die Bereiche Innenausbau, Möbelbau, Kunsttischler oder Bautischler erfolgt erst nach Abschluss der Berufsausbildung als Facharbeiter oder Meister. Der klassische Lehrberuf „Tischlerei“ rangiert bereits seit Jahren unter den Top Drei der beliebtesten Lehrberufe. Parallel zur dreijährigen Lehre wurde die vierjährige Ausbildung zum „Tischlereitechniker“ geschaffen, wobei zwischen den Schwerpunkten Planung und Produktionstechnik gewählt werden kann. Neue Führungskräfte werden ausgebildet, die Tore zur Universität stehen offen und eine künftige Karriere als Unternehmer ist gesichert.(PWK468/US)

Wirtschaftskammer Österreich, Bundesinnung der Tischler und Holzgestalter, Bundesinnungsgeschäftsführer Mag. (FH) Dieter Jank T: +43 5 90 900 3234 E: dieter.jank@wko.at

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