75 Jahre SPÖ – LH Kaiser: Die SPÖ wird nach der Coronakrise zu neuer Stärke finden!

Klagenfurt (OTS) – „Mit Leidenschaft für mehr Gerechtigkeit und Fairness kämpfen, mit Stolz siegen, mit Respekt und Anstand verlieren, aber niemals aufgeben!“ In Anlehnung an ein entsprechendes Sprichwort fasst Kärntens SPÖ-Vorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser die Rolle der SPÖ in den letzten 75 Jahren seit ihrer Wiedergründung am 14. April 1945 zusammen. In Kärnten erfolgte diese Neugründung am 25.05.1945, als auf Einladung von Ferdinand Wedenig, die erste „Vertrauensmännerkonferenz“ stattfand bzw. am 24. Juni 1945, als die erste Landesparteikonferenz, bei welcher Hans Piesch zum Landesparteiobmann (damals Landesvertrauensmann) gewählt wurde, stattfand. Kaiser attestiert der SPÖ eine wechselvolle Geschichte mit vielen Höhen und einigen Tiefen. „Aber eines war und ist in der SPÖ niemals kleinzukriegen: Der unbedingte Wille und die absolute Überzeugung, das Leben der Menschen besser zu machen, die Chancen und Möglichkeiten für alle gerechter und fairer zu verteilen, niemandem im Stich zu lassen. Anders als andere sind wir davon überzeugt, dass eine solidarische Gemeinschaft dann stärker und erfolgreicher sein kann, wenn man sich gegenseitig hilft und unterstützt, anstatt die Menschen dazu aufzurufen, die Ellenbogen auszufahren und egoistisch nur auf den eigenen Bauch zu schauen“, ist Kaiser überzeugt. Gerade die aktuell so herausfordernde Coronakrise würde mitunter nicht nur das Beste in vielen Menschen hervorbringen sondern sei auch als deutliches Signal an die Menschen und die Partei zu sehen: „Nämlich dafür, dass die SPÖ die richtigen Lehren aus der jüngeren Vergangenheit und auch aus der Coronakrise ziehend gerade jetzt alle Möglichkeiten hat, zu neuer Stärke zurückzufinden, Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen“, ist Kaiser überzeugt. Es sei der gesellschaftliche Zusammenhalt, das aufeinander Schauen und füreinander Dasein, es seien die plötzlichen geistig ideologischen Wendungen von vielen Vertretern des Neoliberalismus, die die Sozialdemokratie nicht nur in Österreich jetzt nützen müsse. „Die Gleichen, die noch bis vor wenigen Wochen vehement einem drastischen Sparkurs und Bettenabbau im Spitalswesen das Wort geredet haben, und die SPÖ massiv dafür attackiert haben, dass sie sich für den Erhalt und Ausbau desselben eingesetzt hat, betonen jetzt voller Stolz, wie toll unsere Krankenhausinfrastruktur ist. Jene, die mich noch vor wenigen Wochen für meinen Vorstoß, doch endlich die Zukunft der Arbeit inklusive Möglichkeiten für eine Grundsicherung zu diskutieren, belächelt haben, fordern jetzt ein Grundeinkommen für Unternehmer“, macht Kaiser deutlich. Dazu habe die Coronakrise schonungslos vor Augen geführt, was passiert, wenn dem Turbokaptialismus zügellos freier Lauf gewährt wird und wichtige Produktionsketten aus purem Kapital- und Wirtschaftsegoismus in Billiglohnländer ausgelagert werden. „Ja, wenn wir diese Prüfung Covid19 bestanden haben, dann ist die Zeit reif, reif für die SPÖ, das jetzt heiße politische Eisen entsprechend zu schmieden, dafür zu sorgen, dass nicht mehr alles so wird, wie es vor Corona war, dass die Politik das Primat über die Ökonomie wieder zurückgewinnt, dass Leistungsträger auch nachhaltig so definiert werden, wie das jetzt in der Krise nur allzu leicht von neoliberaler Seite aus opportunistischen Gründen getan wird. Die Zeit ist reif für neue Helden, für nachhaltigen Respekt und mehr Chancengerechtigkeit für jene, die bisher zu kurz gekommen sind, wie Verkäuferinnen, 24-Stunden-Betreuerinnen und all die anderen, denen wir es zu verdanken haben, das wir gut versorgt durch diese Coronaviruskrise kommen“, so Kaiser abschließend.

SPÖ Landesorganisation Kärnten Klagenfurt

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