Das grüne Büro: Nachhaltige Büroeinrichtung

Greifensee (pts003/03.06.2021/10:30) – Green Office oder grünes Büro – eine in Bezug auf Umwelteinflüsse nachhaltige Büroeinrichtung ist schon lange keine ideologische Forderung mehr. Sowohl bei der Auswahl der Büromöbel wie bei der Büroplanung und später, im Arbeitsalltag, sind heute generell Lösungen gefragt, die wenig Einfluss auf die Umwelt haben – und den Menschen eine produktive und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung bieten.

Das grüne Büro ist ein gutes Geschäftsmodell – für die Büromöbelbranche wie für Einrichter und Büroplaner. Der weit gefasste Begriff Green Office* oder grünes Büro kann sich dabei auf die ökologischere Einrichtung wie auch auf einen nachhaltigen Büroalltag beziehen. Laut einer Studie des Fraunhofer IAO steht Umweltschutz als Motiv nicht an erster Stelle: Vielmehr seien Imagesteigerung und Kosteneinsparung die Hauptmotive für die befragten Unternehmen, um die Nachhaltigkeit in der Büroumgebung zu verbessern.

1. Nachhaltige Büroeinrichtung

Umweltschonende Büromöbel Die Spannweite nachhaltiger Büromöbel reicht von zertifizierten und wiederverwerteten Materialien, einer umweltschonenden Herstellung bis hin zu Modellen der Kreislaufwirtschaft. Nachhaltiges Mobiliar gehört dabei zu den Benefits moderner Arbeitsplätze: Nach aktuellen Studien würden über 80 Prozent der Angestellten in Deutschland einen stärkeren Einsatz ihres Arbeitgebers beim Umweltschutz begrüssen.

Recycling und Demontage Ein breites Angebot macht die nachhaltige Einrichtung inzwischen leicht. Das gilt für das Grundvokabular der Büroeinrichtung – Tisch ( https://www.officebase.ch/news/tinnef-neuer-tisch-von-skandiform-aus-recycelten-plastikflaschen ), Stuhl und Licht – bis zu notwendigen Accessoires. Recycelter Kunststoff wird zum Qualitätsmerkmal, wie zum Beispiel bei der Kabelführung ( https://www.officebase.ch/dataflex/recycelte-dataflex-kabelfuehrung-470 ). Genauso wie eine bereits vorgesehene Demontage: Bei der Entwicklung seiner Bürostühle hat Herman Miller beispielsweise den Anteil recycelter und recyclingfähiger Bestanteile auf bis zu 90 Prozent gesteigert. Bei jedem Stuhl sind Rücknahme und Aufarbeitung zudem bereits vorgesehen ( https://www.officebase.ch/news/herman-miller-erweitert-die-special-gaming-edition ).

Nachweis der Nachhaltigkeit: Zertifikat im Überblick Ähnlich wie bei „Bio“-Produkten im Supermarkt gibt es auch für Büromöbel Gütesiegel für Nachhaltigkeit sowie ökologische oder soziale Standards. Zertifiziert wird etwa die nachhaltige Herkunft der verwendeten Materialien, wie bei den Kennzeichnungen von „FSC“ ( https://www.fsc-deutschland.de/de-de/der-fscr/das-kennzeichen ) und „PEFC“ ( https://pefc.de ) für das Holz.

Darüber hinaus gibt es mehrere Label, mit denen allgemein umweltschonende Produkte ausgezeichnet werden können. Hierzu gehören das „EU-Ecolabel“ ( https://eu-ecolabel.de ) oder das verbreitete Zeichen „Blauer Engel“ ( https://www.blauer-engel.de/de ). Spezielle Umwelt-Label für Büromöbel sind beispielsweise die „LEVEL“-Zertifizierung der European Federation of Office Furniture ( https://www.levelcertified.eu/de ) sowie das Pendant der nordamerikanischen BIFMA ( https://www.levelcertified.org ).

Umweltschonende Herstellung Kurze Transportwege, gesenkter Verbrauch von Ressourcen, sozial- und umweltverträgliche Herstellung – die Bandbreite der Massnahmen, um auch den Herstellungsprozess nachhaltig zu gestalten, ist gross. Viele Hersteller veröffentlichen Nachhaltigkeitsberichte und bezeugen so eine bewusste Haltung. So hat beispielweise der Büromöbel-Experte Steelcase einen Fahrplan bis zur Klimaneutralität seiner Herstellung im Jahr 2030 vorgelegt ( https://www.officebase.ch/news/steelcase-erklart-klimaneutralitat-und-will-bis-2030-co2-negativ-sein ).

Nachhaltigkeit durch Qualität „Billig kann ich mir nicht leisten“ – hinter dem sehr alten Spruch steht ein frühes Modell nachhaltiger Investition. Denn die Auswahl höherwertiger Produkte schützt vor Verschleiss – das schont den Geldbeutel und belastet die Umwelt weniger. Grade beim stark in Anspruch genommenen Büromobiliar lohnt sich die eventuell höhere Investition gleich doppelt.

2. Büroplanung

Nachhaltige Optimierung Optimierung ist das Zauberwort: Jede Verbesserung der Arbeitsumgebung, sei es korrekte Beleuchtung, ergonomische Einrichtung oder auch die Belüftung, steigert die Resilienz der Kollegen und senkt die Umwelteinflüsse. Arbeitsprozesse gelingen schneller und, kurz gesagt: das Licht wird früher wieder ausgeschaltet. Erfahren Sie hier mehr über die richtige Bürobeleuchtung: https://www.officebase.ch/ratgeber/burobeleuchtung-optimale-beleuchtung-am-arbeitsplatz

Digitale Büroplanung Umweltschonende Planung gelingt durch kurze Wege, natürliche Rohstoffe und die Unterstützung kleiner Unternehmen vor Ort. Auch die Einbindung digitaler Lösungen wie BIM-basierte Raum- und Gebäudeplanung kann helfen, den Verbrauch an Ressourcen zu senken und Fehlplanungen vorab auszuschliessen – die effiziente „Baudatenmodellierung“ bringt Planer, Auftraggeber und Ausführende schneller an den gemeinsamen virtuellen Planungstisch und simuliert auch noch die Verwaltung, also den laufenden Betrieb des geplanten Projekts.

Echtes Grün im Office Nicht zuletzt wird das grüne Büro auch einmal wörtlich genommen: zu einer Einrichtung, die das Potential hat, die Produktivität der Mitarbeitenden zu erhöhen, gehören ausgeglichenes Ambiente – und viel Grün. Pflanzen produzieren Sauerstoff. Durch ihn wird die Luft rein und die Konzentration gesteigert. Ob Büropflanze oder begrünter Rückzugsbereich – die grüne Büro-Lösung gehört auch zu den Benefits bei der Rekrutierung. Wie die Büropflanze zum anspruchsvollen Raumelement wird, zeigen Beispiele von Brunner ( https://www.officebase.ch/brunner/para-vert ) und Skandiform ( https://www.officebase.ch/skandiform/alle-1 ).

3. Büroalltag

Effizienz und Kosteneinsparung Mit dem Einsatz stromsparender Produkte lässt sich im Büro viel Geld sparen. Computer und Laptops erhalten dazu heute Energieverbrauchs-Nachweise. Besteht beim Stromverbrauch Unsicherheit hilft auch ganz klassisch: abends ausschalten. Stark frequentierte IT-Produkte sollten gleich durch sparsame Neuanschaffungen ersetzt werden. Dann steht auch dem papierlosen Büro nichts im Weg. Ausdrucke sollte es heute nur in wichtigsten Fällen geben.

Erfahren Sie mehr Wissenswertes rund um das Büro im officebase-Ratgeber: https://www.officebase.ch/ratgeber

* Der Begriff „Green Office“ ist vielfach besetzt. Einerseits bezeichnet er eine auf die Umwelt bezogene Nachhaltigkeit im Büro. Anderseits werden so auch Nachhaltigkeitsbüros an Universitäten genannt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Dienstleistern und Unternehmen, die „Green Office“ als Markennamen verwenden.

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